24.05.2015 – Pfingsten in Bamberg

Pfingstsonntag sind wir dann nach einem sehr leckeren Frühstück und ohne Termindruck wieder in die Stadt, um uns einige Ziele näher anzuschauen, die wir am Tag zuvor nicht mehr geschafft hatten, wie z.B. „Klein Venedig“, dem Zentrum der Flussfischer. Kleine Häuschen direkt an der Regnitz gelegen, sehr romantisch (wobei die zu erwartenden Mückenschwärme bei dieser Lage am Fluss noch nicht präsent waren.).

Das Wetter war teilweise bewölkt, aber es war nicht kalt. so sind wir dann immer weiter getippelt, bis wir der Meinung waren, vielleicht doch noch einmal das Rauchbier beim „Schlenkerla“ zu probieren. Und es kam wie es kommen musste, es schmeckte besser als am Tag zuvor!!!!!

„Rauchbier trinken ist als wennse Schinken trinkst, fehlt nur ein Stück Brot dabei und schon bisse satt“

Und ich habe mein Geburtstagsgeschenk das erstemal der Öffentlichkeit vorgeführt, und das in dem erzkatholischen  Bamberg!

Es gab bei einigen erstaunte Blicke, aber sonst blieb alles ruhig.

Ein Highlight gab es noch:
Es gibt in Bamberg eine Sportsbar mit Sky mit dem Name „Lewinski´s“, in der haben  wir dann das Finale der 2. Bundesliga verfolgt, die letzten 20 Minuten jedenfalls, und wie es so ist,  muss man auch zur Toilette.  Die Toiletten war nicht mit „Mann“ oder „Frau“ gekennzeichnet, sondern mit „Bill´s“ und „Monica´s“, fanden wir passend 🙂

23.05.2015 – Samstag in Bamberg

Wir sind am Freitag nach einer entspannten Fahrt gut in Bamberg eingetroffen, und haben auch unser Hotel „Arkadenhotel im Kloster“ auf Anhieb gefunden.

Das Hotel ist ein umgebauter Bereich eines Karmeliterklosters, in dem zuvor ein Bischöfliches Seminar und Kolleg untergebracht war.  Die Rezeption und der Frühstücksraum sind in einem separaten Gebäude, ud es git auch eine „Minibar“ in dem Komplex, bestehend aus drei großen Kühlschränken, denen man die Getränke entnimmt. Jeder Gast hält selbst auf einem Zettel die entnommenen Getränke nach, soviel zu christlichem Vertrauen…(Info am Rande: es gibt eine Videoüberwachung  der Kühlschränke 🙂

Hotelansicht vom Parkplatz, sieht unscheinbar aus, ist innen aber viel schöner.

Und wir haben ein „Riesenglück“ mit dem Wetter, herrlichster Sonnenschein, Temperatur um die 20 Grad.  Unser erster Spaziergang führte uns direkt in die Stadt, erster Eindruck, sieht alles spannend aus, kleine Gässchen, einige Fachwerkhäuser, macht einen positiven Eindruck. Zuerst zur Touristeninformation, dort Karten für eine Stadtführung am nächsten Tag erstanden,  und weiter mit der Selbsterkundung der Stadt. Und wir hatten Glück, auf dem Rathauplatz läuft ein 4-tägiges Weinfest  mit Livemusik, Weinständen mit fränkischen Weinen, alles super.

Zu der Führung am nächsten Tag waren wir in einer kleinen Gruppe mit einem älteren Herrn als Guide. Der Guide hatte eine tiefe Stimme, sehr angenehm, und er brachte viele Geschichten  und Daten herüber in einer humorvollen Art gepaart mit einem gewissen Sarkasmus, speziell gegenüber der christlichen Vergangenheit Bambergs.  Bamberg ist eine Domstadt,  hauptsächlich katholisch und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

Unsere neue Tour – Deutsche Mittelgebirge

Glücklicherweise scheint es so, dass es mit der Erkrankung doch nicht ganz so schlimm aussieht wie zuvor befürchtet und es sehr gute Chancen gibt, dass sich alles zum Guten wendet. Wir sind aber froh, die Baltikum Tour abgesagt zu haben, wir hätten sonst keine richtige Ruhe für so einen Trip gehabt.

Da wir aber nicht ganz auf einen Motorradurlaub verzichten wollten, suchten wir eine Tour aus, die landschaftlich schön ist, und wir aber nicht zu weit von zu Hause entfernt sind.

Also haben wir uns entschieden, eine Rundfahrt durch unsere deutschen Mittelgebirge zu machen, durch die Eifel, Odenwald, Kyffhäuser und den Harz.

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(Tipp: man muss das Bild anklicken, dann wird das Bild größer angezeigt)

Die ausgesuchten Mittelgebirge sind uns nicht ganz unbekannt von früheren Touren, aber es gibt noch viele Routen für uns zu entdecken.