25.08. – Von Lohr nach Wertheim (43 km)

Der erste Schock mit dem Blick aufs Wetter, Nebel, und schweinekalt….

Was soll das denn? Entsprechend fiel unsere Kleiderwahl für den Tag aus, lange Hose, feste Schuhe und langärmelige Pullover. Frieren ist nicht angesagt!
Man muss wissen, dass unser Gepäck jeweils um 9:00 Uhr an der Rezeption zum Weitertransport zur nächsten Station bereit stehen sollte. Und nach unserer Erfahrung war die Gepäckabholung stets pünktlich.

So haben wir dann das Gepäck abgegeben, und genossen unser reichhaltiges und sehr gutes Frühstück im Hotel Bundschuh. Mittlerweile hatte sich der Nebel verzogen, und die Sonne strahlte. Glücklicherweise stand unser Gepäck noch in der Lobby, so dass ich meine lange Hose gegen die Standardkurzhose tauschen konnte. Das Langshirt habe ich noch anbehalten. Und das war gut so! Trotz viel Sonne war es im Schatten doch relativ kühl.

Und so erreichten wir bei bester Laune die Stadt Marktheidenfeld und machten ein Päuschen in dem uns schon bekannten Biergarten.


Warum Marktheidenfeld? Ganz einfach, auf einer unserer Motorradtouren hatten wir schon einige Tage hier verbracht auf dem Weg nach Hause, und hatten gute Erinnerungen an den Biergarten. Und so hatte ich mir vorgenommen, in dem Biergarten ein Bier zu trinken, was ich sonst währrend der Fahrradtouren nicht mache. Aber hier musste das sein, zumal bis Wertheim waren es nur noch 20 km. Dazu hat die BaS noch ein frisches Käsebrezel gegessen, Herz was willst du mehr!

Und so ging es ohne weiteren Abstecher weiter nach Wertheim, unser Hotel lag fast an der Mündung des Flusses Tauber in den Main.
Ein nettes Plätzchen, aber ein Rundgang durch die Altstadt dauert halt nicht mehr als 30 min., wobei der Stadtplan den Eindruck vermittelt, das Örtchen wäre größer.


Auffallend ist bei bisher fast allen Orten, dass es kaum die berühmten bayerischen Biergärten mehr gibt, in dem Altstadtkern reihen sich Eisdiele an Eisdiele, oder Cafe an Cafe. Ein Platz für ein erfrischendes Bierchen nach bewältigter Strecke ist kaum zu finden.

Ein sehr idyllischer Weg führt entlang der Tauber mit einem schönen Blick auf die Burgruine Wertheim, die nach zweimaliger Zerstörung wieder restauriert und für Besucher wieder zugänglich gemacht wurde. Die Burg ist die zweitgrößte Ruine in Süddeutschland. Wir sind dort allerdings nicht hinauf gegangen.

Nach einem sehr leckeren Abendessen im Gasthaus „Zum Ochsen“, den Tisch hatten wir schon den Tag vorher bestellt, gingen wir zeitig schlafen, in der Hoffnung, dass der prophezeite Regen am nächsten Morgen auf unserer Fahrt nach Miltenberg nicht eintreten möge.

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