24.08. – Von Würzburg nach Lohr (57 km)

Entgegen den Wettervorhersagen mit Regen am Morgen sind wir bei leichter Bewölkung Richtung Lohr am Main gefahren, auf einer super ausgebauten Radpiste.

Nach ca. 6 km gönnten wir uns einen Abstecher zum Schloss Veitshöchheim mit dem Hofgarten im Rokokostil, mit Irrwegen, Lustlauben und einem kleinen Teich, auf dem die Angebeteten lustvoll übers Wasser gerudert wurden, mit offenem Ende. Eine sehr schöne Anlage, die übrigens wieder von Balthasar Neumann kreiert wurde. (Balthasar Neumann war einer der bedeutensten Architekten des Barock und Rokoko in Süddeutschland)

Nach dem Abstecher erreichten wir zügig Karlstadt, ein schönes Städtchen mit sehr vielen Fachwerkhäusern. Manchmal drängt sich der Eindruck auf, daß die Fahrradroute absichtlich durch die Ortskerne der kleinen Städtchen geführt wurde. Aber egal. (Ich habe mit einem Eis die lokale Wirtschaft unterstützt…)

Und wir hatten Glück mit dem Wetter, und wir erreichten Lohr ohne großartige Anstrengungen, auch dank der E-Bikes, die bei dem teilweise sehr heftigem Gegenwind doch sehr hilfreich waren. Viele Radfahrer ohne die E-Unterstützung machten doch ein verkniffenes Gesicht, zumindest wenn Pärchen unterwegs waren, einer schaute fast immer ein bisschen sehr unglücklich aus.

In Lohr hatten wir ein sehr schönes Hotel mit dem Namen „ Boutique Hotel Bundschuh“, und ein Zimmer mit „goldenem“ Bett und direktem Zugang zum angeschlossenen Biergarten. Herz, was willst du mehr.


Jedenfalls hat die Prinzessin gut geschlafen, wenn man nach den sehr schnell einsetzenden Schlafgeräuschen geht.


Lohr ist auch ein sehr schönes kleines Städtchen, ist auf jeden Fall einen Abstecher wert.

Nur die versuchte allabendliche Nahrungssuche gestaltete sich schwierig, die zwei vorhandenen Restaurants waren alle ausgebucht, und mich in eine Warteschlange zu stellen und zu warten, bis evtl. ein Platz frei wird, ist nicht so meine Welt, deshalb mein Vorschlag, immer versuchen, vorab schon einen Tisch in einem Restaurant zu bestellen. Ich schätze, aufgrund der Coronakrise mussten wohl einige Restaurationen schließen und alles konzentriert sich dann auf die verbleibenden offenen Gasthäuser.

Wir hatten Glück, es gab doch noch ein asiatisches Restaurant mit annehmbaren Essen, und es ging uns gut. Aus der gemachten Erfahrung heraus haben wir dann gleich einen Tisch im Restaurant „Zum Ochsen“ in der Stadt Wertheim, unserer nächsten Station, bestellt.

Und mit einem kleinen Schlummertrunk in dem noch geöffneten Biergarten ließen wir den Tag ausklingen und freuten uns auf den kommenden Tag mit der Fahrt nach Wertheim, es war eitel Sonnenschein angesagt.

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