23.08 – Würzburg

Auch später hatte der Regen nicht nachgelassen, so das wir in unserem Hotel zu Abend gegessen haben, leckere fränkische Küche. Und wir haben zum ersten mal eine lokale Spezialität getrunken, den s.g. Rotlinger Wein, wird gekeltert aus roten und weissen Veltliner Trauben und wie Weisswein vergoren. Schmeckte sehr lecker, kann man sagen.

Mir ist er nicht so gut bekommen …. Hatte am nächsten morgen leichte Schwierigkeiten …

Der nächste Tag begann mit einem leckeren Frühstück, auch wieder eine neue Variante des Services, die Brötchen wurden angegeben, die Wurst auch wieder verpackt.

Danach gings zu unserer geführten Stadttour, ein sehr charmanter Führer, der uns die Stadt mit seinen witzigen Erklärungen doch sehr nah gebracht hat.


Leider konnten wir keine der zahlreichen Kirchen mit der Gruppe besichtigen, aber die Erklärungen des Stadtführers haben einen doch sehr neugierig gemacht. Und die 90 min. vergingen wie im Flug.

Unsere Neugier war geweckt, und entgegen meiner vorherigen Aussage, keine Kirche mehr zu besichtigen, haben wir es dann doch getan, aber erst nach einer Pause auf der „Alten Mainbrücke“ mit einem Gläschen Silvaner, und das Wetter hatte bis dato ein Einsehen mit uns, es blieb trocken.

Nach der Stärkung gings in den Kiliansdom, der nach dem Wiederaufbau nach 1945 mit einer herausragenden Mischung alter und neuer Architektur realisiert wurde. Muss man gesehen haben!

Nicht nur architektonisch auch in bei den Skulpturen und Plastiken wurde die Mischung konsequent beibehalten: ein alter Christuskorpus aus dem 11. Jahrhundert auf einem modernen Kreuz, oder 3 Figuren von Tilmann Riemenschneider in eine moderne Steele integriert. Einfach großartig gelungene Kombinationen. Könnt ihr euch demnächst im Fotobuch oder unter der Rubrik: „weite Welt“ auf unserer homepage ansehen. … der nächste Winter kommt bestimmt, dann haben wir Zeit dazu.

Die direkt daneben liegende Neumünster-Kirche ist eine Barockpfarrkirche, aber nicht so ansprechend wie der Kiliansdom. Ein bisschen enttäuschend erwies sich die Marienkapelle, obwohl in jedem Reiseführer als Sehenswürdigkeit angepriesen wird. Ist aber Geschmacksache.

Abends sind wir wieder in der Cervezeria gelandet, und haben die spanische Küche genossen, mit Erinnerungen an unsere Spanien Motorradtour.

Alles in allem ist Würzburg eine sehr schöne Stadt, aber wir hatten zu wenig Zeit, uns die Residenz oder die Festung anzuschauen, vielleicht ein anderes mal.

lch könnte mir vorstellen noch einmal ein paar Tage in Würzburg zu verbringen, um in Ruhe den Rest zu erkunden.

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