22.08. – Von Kitzingen nach Würzburg (38 km)

Nach der gestrigen kurzen Tour standen für heute auch nur 38km an. An sich nicht viel, aber der Wettergott versprach uns doch heftigen Regen auf dem Weg nach Würzburg. Das verhiess nichts Gutes.

Egal, nach dem Aufstehen ging der 1. Blick, nein der 2. Blick, aus dem Fenster Richtung Himmel, um zu schauen, wie ist das Wetter. ( Der 1. Blick galt natürlich meiner BaS)
Sah gar nicht so schlecht aus, leichte Bewölkung, alles gut.

Und so gingen wir gut gelaunt zum Frühstück, und was uns da begegnete, war absolut neu in der Umsetzung der Corona-Bestimmungen. Wir hatten auf der Tour schon Einiges erlebt, Self-Service, Self-Service mit Handschuhen, dann konnten wir uns aussuchen, was wir haben wollten, und das wurde uns dann an den Tisch gebracht.

Zuerst konnte man sich die Handschuhe aussuchen, aus Baumwolle oder Plastik.

Dann ging es weiter zum Buffet, und dort die nächste Überraschung….

Alles war verpackt, die Brötchen in Tüten, mit der Auswahl 1 oder 2 Brötchen, auch unterschiedliche Sorten. Früchte wie Ananas gab es in Gläsern, Weintrauben in Papiertüten, das Rührei war in Gläsern und wurde auf einer Warmhalteplatte halt warm gehalten.

Gemüse war auch in Gläschen, als Belag standen verschieden gefüllte verpackte Schalen zur Verfügung, total ungewöhnlich.
Aber nachdem wir das Konzept verstanden hatten, haben wir das Frühstück sehr genossen.
Ich hatte immer das Gefühl, wenn ich vom Buffet kam müsste ich zur Kasse gehen …

Auch wenn ich nicht gerne Werbung mache, aber das Hotel „Bayerischer Hof“ in Kitzingen kann ich nur empfehlen, sehr nette Gastgeber und eine hervorragende Küche.

Wie schon vorher gesagt, der Wettergott meinte es gut mit uns.
So sind wir lustig los gefahren, entlang des Mains, eine tolle Strecke. Toll ausgeschildert, hervorragend asphaltiert, was will man mehr.

Unterwegs haben wir noch einen kleinen Abstecher nach Marktbreit gemacht, diesmal mit einem Rathaus direkt in dem Stadtturm integriert.

Ein schnuckeliges Örtchen, mehr aber auch nicht.

Der nächste Ort war dann Ochsenfurt, ein bisschen größeres Städtchen, mit einigen sehr schönen Fachwerkhäusern.

Und in Ochsenfurt haben wir noch geflachst, welches Glück wir denn mit dem Wetter bis dato hatten. Aber kaum ausgesprochen, fielen die ersten Regentropfen. So ein Scheiss…..

Schnell die Regenjacken angezogen, Regenhauben übers Gepäck, und so warteten wir in einer überdachten Bushaltestelle erst einmal ab. Der Regen war nicht heftig, und so entschlossen wir uns, einfach weiter zu fahren, die paar Tropfen machen doch nichts, zumal die Regenapp Besserung versprach. Einer Eingebung der BaS folgend, haben wir uns dann für eine Alternativroute links des Main entschieden, nicht so stark frequentiert, mit einigen Schotterstrecken. Dieser Weg erwies sich als suboptimal, der Regen hatte doch etliche Pfützen auf dem Weg hinterlassen, und entsprechend war es doch recht unangenehm diesen Weg zu fahren. Der Regen hatte zwar aufgehört, die Beine waren verdreckt, das Fahrrad auch, was sollen wir machen.

Wir hätten auch zwischendurch die Mainseite wechseln können, haben wir aber nicht. Allerdings nur soweit, als wir die Wahl hatten zwischen Hauptstrasse oder verschlammtem Feldweg…..

Und so fuhren wir halt wieder zurück bis zur nächsten Brücke, dann hinüber auf auf die rechte Mainseite, und folgten dem „offiziellen Mainradweg“. Welch eine Wohltat, breit ausgebaut, asphaltiert, und waren dann zügig in Würzburg. Auch das Wetter spielte mit, bis auf ein paar Tropfen zum Ende der Etappe.

Haben dann auch zügig unser Hotel gefunden, und uns auf den Weg gemacht, um halt uns in Würzburg umzuschauen.
Weit gefehlt, kaum aus dem Hotel fing es an zu regnen, und der sollte auch noch einige Zeit anhalten. So sind wir dann in einer Cervezeria gelandet, und verbringen die Zeit damit, diesen Blog auf den aktuellen Stand zu bringen.

Und dann…..folgt später

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