04.06.2017 – Fahrt nach San Sebastian

Der Wetterbericht hatte recht! Regen! Erst mal war Warten angesagt, ob denn der Regen aufhören würde. So saßen wir dann in der Hotellobby und haben den Bericht über Bilbao und das Guggenheim-Museum schon mal als Rohfassung erstellt. Man muss wissen, dass wir in San Sebastian den Schlüssel für unser Appartment erst ab 16.00h abholen konnten. Zeitlich war das kein Problem, die Strecke von Getxo bis San Sebastian beträgt nur ca. 105 km über die Autobahn.
Irgendwann ging uns die Waarterei auf besseres Wetter auf den Zwirn, so haben wir dann die Regenkombis angezogen, hatten allerdings Glück, dass wir keinen Regen auf der Anfahrt nach San Sebastian hatten. Warum dann die Kombi?
Das Fahren mit meiner Regenkombi fühlt sich an wie „Fahren im eigenen Saft“, von aussen alles trocken, aber innen kann der Schweiss auch nicht entweichen, wie auch, dicht ist dicht!
Die BAS hat eine separate Jacke und Regenhose, ein bisschen luftiger.
So erreichten wir bzw. ich als fahrendes Saunafass um ca. 16.00h die Agentur zur Schüsselübergabe, alles geklappt, nur als wir die Agentur verliessen, da fing der Regen an.
Der Weg zum Appartment war nur 600 m entfernt, unsere NT hat uns gut dorthin gebracht…unter Benutzung von nur für Taxis und Autobusse vorgesehen Fahrspuren, egal. Unser Appartment liegt mitten in der Altstadt, und die Zufahrt über gute Strassen (diesmal kein Kopfsteinpflaster!! 🙂 ) und durch Fußgängerzonen war ja auch kein Neuland.
Also das Gepäck vom Motorrad, kein Mensch weit und breit, klar, bei Regen, wer geht denn da schon freiwillig spazieren….
Als weiteres Highlight musste das Mopped noch in einer gebuchten Tiefgarage geparkt werden, so 300 m entfernt, auch problemlos, nur die Saunatempertur in der Regenkombi stieg doch beträchtlich, entsprechend fühlte ich mich auch  🙁
Aber nach einer Dusche (mit funktionierendem Abfluss!!) gings bergauf. Auch hatten wir noch einen offenen „Carrefour Express“ Markt aufgetan und konnten uns mit allem versorgen, was der Mensch zum Frühstück braucht.
Und es regnete immer noch!
Auf dem Weg zurück zum Appartment sind wir dann in einer Bar hängengeblieben, die zufällig auch Tapas hatte, und so war der Tag dann auch schon vorbei.
Erstaunlich, wir waren tagsüber kaum gefordert, aber doch schon müde.

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