{"id":952,"date":"2017-04-24T20:23:05","date_gmt":"2017-04-24T18:23:05","guid":{"rendered":"http:\/\/raschi52.rasalhague.uberspace.de\/wordpress\/?p=952"},"modified":"2017-05-06T20:24:21","modified_gmt":"2017-05-06T18:24:21","slug":"24-04-2017-rundtour-sierra-nevada","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aschoff-clan.de\/wordpress\/2017\/04\/24\/24-04-2017-rundtour-sierra-nevada\/","title":{"rendered":"24.04.2017 &#8211; Rundtour Sierra Nevada"},"content":{"rendered":"<p><em>Heute melde ich mich mal als erste mit meinem Senf. Wenn mein letzter Beitrag von der Transferfahrt Malaga &#8211; Granada eher in die Kategorie L\u00d6WENsenf f\u00e4llt, haben wir heute Dijon-, Feigen- oder Honigmohnsenf. Einfach Klasse unsere Rundtour durch die Sierra Nevada!!!! <\/em><\/p>\n<p><em>Denn nachdem wir die Baustellenkultur Malagas hinter uns gelassen und das Unwort des Jahres :&#8220;Bitte wenden&#8220; in unserem Navi wieder aktiviert haben, wird die Tante zu unserm Freund\/in. Die Rundtour durch die Berge (programmiert von meinem BAF) war eine Wucht. Landschaftlich, motorradfahrtechnisch alles perfekt. Kurven fahren ist wie R\u00fcckengymnastik pur, st\u00e4ndige Gewichtsverlagerung beugt Verkrampfungen vor. Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, der BAF hatte seine eigenen Eindr\u00fccke, nur so viel: Heute habe ich mir zum ersten mal eine Helmkamera gew\u00fcnscht&#8230;vielleicht geben das sp\u00e4ter meine Fotos wieder, denn ich habe versucht w\u00e4hrend der Fahrt zu fotografieren.<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr heute stand die Tour durch die Sierra Nevada an, nat\u00fcrlich war das ber\u00fchmte Schinkendorf Trev\u00e9lez ein wichtiger Anlaufpunkt. Von da aus sollte es\u00a0s\u00fcdlich entlang der Berge gehen, um dann nach Norden die Sierra Nevada zu \u00fcberqueren und zur\u00fcck nach\u00a0Granada.<br \/>\nMorgens habe ich dann noch einige Korrekturen an der Route vorgenommen (Lessons learned), und es ging z\u00fcgig los. Vollstes Vertrauen zur Navitante, klappte reibungslos. Die Route f\u00fchrte uns entlang der A-348 und weiter \u00fcber die A-4132 bis Trev\u00e9lez, eine Traumstrasse, unendlich viele Kurven, bergauf und berab, und ein griffiger Bodenbelag. Von der Sicht ganz zu schweigen! Aber man durfte nicht zu viel nach rechts oder links schauen, denn die n\u00e4chste Kurve war schnell angesagt, also volle Konzentration.<br \/>\nUnd das Wetter war leicht bew\u00f6lkt, Temperaturen um die 20\u00b4\u00b4, passte!<\/p>\n<p>Trev\u00e9lez ist ein kleines Bergdorf, bekannt f\u00fcr den ber\u00fchmten Schinken der Pata Negra Schweine. Es gibt hier keine Schweine, aber die Schinken werden \u00a0hierher transportiert, um hier in der H\u00f6he von 1.500m zu reifen.<\/p>\n<div id=\"attachment_955\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-955\" class=\"size-medium wp-image-955\" src=\"http:\/\/raschi52.rasalhague.uberspace.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/IMG_2507-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><p id=\"caption-attachment-955\" class=\"wp-caption-text\">Trev\u00e9lez, das Zentrum der Schinkenproduktion<\/p><\/div>\n<p>Entsprechend\u00a0waren auch die\u00a0kleinen Restaurants voll auf Schinken ausgerichtet, und das Wasser lief mir als Vegetarier (gestern wieder Tapas mit Sardinen gegessen:-)) im Munde zusammen.<\/p>\n<div id=\"attachment_953\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-953\" class=\"size-medium wp-image-953\" src=\"http:\/\/raschi52.rasalhague.uberspace.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/IMG_2501-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><p id=\"caption-attachment-953\" class=\"wp-caption-text\">Ein Traum f\u00fcr\u00a0\u00a0jeden Vegetarier \ud83d\ude42<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_954\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-954\" class=\"size-medium wp-image-954\" src=\"http:\/\/raschi52.rasalhague.uberspace.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/IMG_2504-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><p id=\"caption-attachment-954\" class=\"wp-caption-text\">Und noch mehr davon..<\/p><\/div>\n<p>Und wir haben uns eine kleine Schinkenplatte geg\u00f6nnt, musste sein, schmeckte hervorragend!!!!<\/p>\n<p>Weiter gings dann entlang der Bergkette bis zum Abzweig nach Norden \u00fcber die Sierra Nevada. Ein Blick Richtung Pass lies nicht so richtig Gutes erahnen, dunkle Wolken t\u00fcrmten sich, aber unser Optimismus liess uns den geplanten Weg weiterfahren. Und das war gut so. Wieder Traumstrassen bis zur Passh\u00f6he auf 2.000m, da ging mir wirklich das Herz auf. Und kaum Verkehr auf den Strassen. F\u00fcr Motorradfahrer ein Paradies! Ich schwelge vielleicht ein bisschen zuviel, aber ich bin noch im Flow&#8230;.<br \/>\nAllerdings ab der Bergkuppe wurde die Strasse echt schlecht, und zu allem \u00dcberfluss fing es an zu tr\u00f6pfeln. Das gibt es doch nicht! Den Pass hinunter war noch ganz gut, aber auf der Autobahn Richtung Granada (hatte das Navi zwischenzeitlich umprogrammiert) fing es an zu sch\u00fctten, aber heftig! Gl\u00fccklicherweise fanden wir schnell eine Tanke zum Unterstellen, gemeinsam mit ca. 15 anderen Maschinen aus Italien. Man kam ins Gespr\u00e4ch, die Truppe kam wohl aus Padua, ist dann mit der F\u00e4hre von Genua nach Barcelona gefahren, und war auf dem Weg nach Cadiz auf die F\u00e4hre nach Tanger. Und dort wollte die Truppe 11 Tage verbringen, echt krass.<\/p>\n<div id=\"attachment_956\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-956\" class=\"size-medium wp-image-956\" src=\"http:\/\/raschi52.rasalhague.uberspace.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/IMG_2508-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><p id=\"caption-attachment-956\" class=\"wp-caption-text\">Die Motorradtruppe aus Italien<\/p><\/div>\n<p>Nachdem der Regen nachgelassen hatte ging es auch f\u00fcr uns weiter, immer der Navitante <i>sch\u00f6\u00f6n brav\u00a0<\/i>folgend. Und die f\u00fchrte uns durch Ost-Granada bis in die City, in die N\u00e4he unserer Unterkunft. Warum bis in die N\u00e4he? \u00a0Weil es 2 Strassen ziemlich gleichlautend gibt, und ich habe die falsche Strasse bei der Einprogrammierung gew\u00e4hlt.<br \/>\nOh Schande! Also in Zukunft die Brille aufsetzen, und alles kontrollieren. Denn was folgte war eine &#8222;Nightmare&#8220; durch kleinste G\u00e4sschen, ich hatte voll die Orientierung verloren, nur die Navitante nicht.<br \/>\nDazu kam noch, dass meine Wahrnehmung bez\u00fcglich der Ausfahrten, die ich nehmen sollte, nicht immer \u00fcbereinstimmten mit den Anweisungen, und so kam \u00f6fters die Anweisung &#8222;Wenn m\u00f6glich, bitte wenden&#8220;. Auch das Display ist bei Sonnenschein durch Reflektionen meiner gelben Warnweste schwer ablesbar.<br \/>\nUnd dann haben wir doch noch unser Ziel erreicht.<br \/>\nEin wahrlich toller Tag den wir erlebt haben, auch das bisschen Regen hat nichts ausgemacht!<br \/>\nDer n\u00e4chste Trip geht dann \u00fcbermorgen nach Cordoba, f\u00fcr morgen ist eine F\u00fchrung durch die Alhambra angesagt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute melde ich mich mal als erste mit meinem Senf. Wenn mein letzter Beitrag von der Transferfahrt Malaga &#8211; Granada eher in die Kategorie L\u00d6WENsenf f\u00e4llt, haben wir heute Dijon-, Feigen- oder Honigmohnsenf. 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