{"id":1271,"date":"2017-07-06T10:24:17","date_gmt":"2017-07-06T08:24:17","guid":{"rendered":"http:\/\/raschi52.rasalhague.uberspace.de\/wordpress\/?p=1271"},"modified":"2017-07-06T10:24:17","modified_gmt":"2017-07-06T08:24:17","slug":"tourabschluss-und-fazit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aschoff-clan.de\/wordpress\/2017\/07\/06\/tourabschluss-und-fazit\/","title":{"rendered":"Tourabschluss und Fazit"},"content":{"rendered":"<p>Unser letzter Eintrag stammt noch aus Neuenburg, wir sind dann weiter nach Haibach, ein kleines St\u00e4dtchen ca. 4 km \u00f6stlich von Aschaffenburg,<br \/>\nhaben auch Gl\u00fcck gehabt mit unserem Hotel. Samstags sind wir nach Aschaffenburg, ein lohnenswertes Ziel, eine nette kleine Altstadt mit einem sch\u00f6nen Schloss. Und wie es sein muss, war an diesem Wochenende auch wieder ein Volksfest mit einem feierlichen Umzug der \u00f6rtlichen Trachten- und Musikkapellen. Und davon gibt es reichlich. Als &#8222;Neuzugezogener&#8220; muss man wohl nicht nur der &#8222;Freiwilligen Feuerwehr&#8220; und dem &#8222;Sch\u00fctzenverein&#8220; beitreten, sondern auch noch einer dem &#8222;Brauchtum&#8220; erhaltenden Gruppierung beitreten \ud83d\ude42 .<br \/>\nDanach ging es weiter nach Willingen, wie gewohnt unser letztes Ziel auf fast allen Touren. <i>Fast wie ZUHAUSE &#8211; bei Frau Behle Sch\u00e4perken wohnen, bei &#8222;Saure&#8220; im Motorradhotel hervorragend essen und Bamberger Rauchbier vom Fa\u00df trinken, bei unserer fast schon Stammfriseurin die Haare schneiden lassen, was nach 9 Wochen bitter n\u00f6tig war, \u00a0und zu guter Letzt zu Sigg\u00eds H\u00fctte auf den Ettelsberg wandern, auch wenn montags die Standseilbahn an der Schanze geschlossen ist, &#8211; dann eben bei \u00fcber 30 Grad zu Fu\u00df den Berg hinauf und wieder hinunter. Das ist Standardprogramm&#8230;<\/i><\/p>\n<p>Fazit der Tour:<br \/>\nEs war eine phantastische Tour, es gab unendlich viel zu sehen, und es hat riesig Spass gemacht.<br \/>\nAuch gestalteten sich diese 9 Wochen des &#8222;Aufeinanderhockens&#8220; als sehr harmonisch, es gab keinen Streit, vielleicht kleinere unterschiedliche Vorstellungen von &#8222;Stadterkundungen&#8220;, aber im Endeffekt war das kein Thema. &#8211; <i>Ich denke, wir sind auf unserem 9-w\u00f6chigen &#8222;Pilgerweg&#8220; gef\u00fchlt genauso viele Kilometer gelaufen wie gefahren. Nebenbei lernt man die Schw\u00e4chen &#8211; aber auch die St\u00e4rken seines Partners wieder neu und intensiver kennen und lieben&#8230;. Wer das unbeschadet \u00fcbersteht, mu\u00df sich \u00fcber den Rest seines gemeinsamen Weges keine Gedanken mehr machen.\u00a0<\/i><\/p>\n<p>Wir wurden \u00f6fters gefragt, welche Stadt denn die sch\u00f6nste auf der Tour gewesen sei.<br \/>\nDarauf eine Antwort zu finden ist wirklich schwer, jede Stadt f\u00fcr sich war ein sch\u00f6nes Ziel. Sehr beeindruckend ist Andalusien, in dieser Region kann man locker 3 Wochen verbringen, denn man muss sich die Zeit nehmen, diese Gegend zu erkunden, die St\u00e4dte mit der gro\u00dfartigen Architektur und die Lebenweise der dortigen Bev\u00f6lkerung, alles ein bisschen ruhiger (e<i>her stressfreier aber feierlustiger -vielleicht sogar lebenslustiger)\u00a0<\/i>als das Leben in Deutschland (Ausnahme ist das Verhalten im Kreisverkehr \ud83d\ude42 ).<br \/>\nDer Norden Spaniens ist dagegen anders als der S\u00fcden, die Menschen lachen weniger, und diese unbek\u00fcmmerte Atmosph\u00e4re des S\u00fcdens will dort nicht aufkommen. Ist vielleicht dem viel rauheren Klima geschuldet, obwohl die &#8222;Siesta&#8220; dort genauso zelebriert wird wie im S\u00fcden. Sehenswert ist auf jeden Fall das &#8222;Guggenheim Museum&#8220;, dazu haben wir uns ja schon ausf\u00fchrlich ge\u00e4u\u00dfert.<br \/>\nEin weiteres Highlight ist die Stadt San Sebastian, auch hier sollte man ausreichend Zeit investieren.<br \/>\nMotorradfahrerisch ist Spanien ein Traum, tolle Strassen in einem hervorragenden Zustand, auch die Nebenstrecken sind, bis auf kleine Ausnahmen, super zu befahren. Auch das Verhalten der &#8222;Blechdosenfahrer&#8220; ist sehr kollegial (bis auf den schon erw\u00e4hnten Kreisverkehr).<br \/>\nUnd so waren die gefahrenen 5.873 km im Nachhinein sehr entspannt.<\/p>\n<p>Was man allerdings merkt ist, dass man so nach 6 Wochen nicht mehr so aufnahmef\u00e4hig ist f\u00fcr immer neue Sachen, und eine gewisse M\u00fcdigkeit eintritt.<br \/>\nAber ich habe ja genug Zeit mich zu erholen \ud83d\ude42<\/p>\n<p><i>Ich wei\u00df, f\u00fcr meinen BAF war die Reise viel viel anstrengender als f\u00fcr mich, ich war eher im Genie\u00dfermodus. Um so mehr wei\u00df ich seinen k\u00f6rperlichen, geistigen und psychischen Einsatz zu w\u00fcrdigen. Ich k\u00f6nnte und wollte diese Energie gar nicht mehr aufbringen. &#8211; Meine Restenergie mu\u00df ich jetzt in die Be- und Verarbeitung der ca 3500 Fotoaufnahmen stecken. &#8211; Selbers Schuld &#8211; warum mach ich erst so viele??? Aber man will ja nichts verpassen. Ich bin gespannt, wieviele Fotob\u00e4nde daraus dieses Jahr entstehen. Ich la\u00df mich \u00fcberraschen.\u00a0<\/i><\/p>\n<p>Und erste \u00dcberlegungen f\u00fcr die n\u00e4chste Tour gibt es auch schon, vielleicht durch die franz\u00f6sischen Seealpen bis zum Mittelmeer, von dort nach Korsika, Sardinien, und dann \u00fcber Italien nach Kroatien und wieder zur\u00fcck nach Deutschland, vorausgesetzt, wir sind noch fit genug.<br \/>\n<i>Ich bin auf jeden Fall dabei &#8211; auch wenn ich nicht das letzte Wort haben wollte. Manchmal ist das Leben eben ungerecht&#8230;. \ud83d\ude42<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser letzter Eintrag stammt noch aus Neuenburg, wir sind dann weiter nach Haibach, ein kleines St\u00e4dtchen ca. 4 km \u00f6stlich von Aschaffenburg, haben auch Gl\u00fcck gehabt mit unserem Hotel. 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