2005 - Weserbergland, Harz und Sauerland

Es kam in den Sinn, Deutschland mit dem Motorrad zu erkunden, das Sauerland kannten wir schon hinlänglich. Es muss ja nicht immer so weit weg sein.
Da kam uns die Idee, ins Weserbergland zu fahren, und von dort weiter in den Harz, eine Gegend, die uns gänzlich unbekannt war, nur die Bezeichnung mit "Zonenrandgebiet" war mir geläufig.
Als erstes Ziel haben wir uns dann die Stadt Beverungen an der Weser ausgesucht, und von dort haben wir dann mehrere Touren ins Weserbergland gemacht. Auf Beverungen sind wir wohl gekommen durch einschlägige Motorradzeitschriften,ganz in der Nähe liegt die "Villa Löwenherz", wohl vielen Motorradfahrern bekannt. Wir htten uns das Hotel Stadt Bremen ausgesucht, ein sehr schönes Hotel, ein tolles Ambiente, und einer hervorragenden Küche. Abends ist allerdings nicht so viel los in der Stadt, da muss man halt mit leben.

Von den etlichen Touren, die wir gemacht hatten, ist uns die Stadt Hannoversch-Münden in sehr guter Erinnerung geblieben, mit den Fachwerkhäusern in der Altstadt. Mehr ist jetzt nicht mehr so präsent.

Anfahrt nach Beverungen



1. Beverungen an der Weser


Unser Hotel "Stadt Bremen" Weserfähre Unsere Kawa GPZ 1100 ABS Rathaus in Hannoversch-Münden


Weiter gings nach St. Andreasberg, mitten im Harz, aber leider war das Wetter doch recht mies. Ich kann mich daran erinnern, wie es geschüttet hatte, aber was soll man machen. Wir hatten kein Hotel gebucht, und landeten dann in einem, wie soll amn sagen, Art Familienhotel, wohl schon über etliche Jahre in Familienbesitz, und weil das damals der Familie schon gut gefallen hatte, wurde auch nichts verändert, war ja schön. Na ja, so schlimm war es dann auch nicht, das Essen war ok, sonst war in dem Dorf gar nichts los. Warum ich mir diesen Ort ausgesucht hatte, erschließt sich mir heute überhaupt nicht mehr.

Anfahrt nach St. Andreasberg



In sehr guter Erinnerung sind uns die Touren im Harz geblieben, wunderschöne Strecken, tolle Strassen (von unseren Solis..), wobei die Tour zum Kyffhäuser Gebirge geblieben. Der Sage nach soll dort der König Barbarossa mit seinem Gefolge in einer Höhle schlafen, um nach dem Erwachen das Reich zu retten und zu neuem Ruhm zu helfen.
Die Anfahrt von Norden ist bis zum Beginn der Steigung relativ langweilig, aber dann die Strecke bis zum Kyffhäser Denkmal, 4,1 km lang, mit 36 Kurven, die schnell aufeinander folgen, das hat schon was. Die Strasse war eine alte Rennstrecke, ist jetzt aber komplett renoviert worden.
Schade nur, dass dort absolutes Überholverbot gilt, so das man, wenn man Pech hat, einem LKW oder langsamen PKW folgen muss. Wobei das Überholen aufgrund der schnell folgenden Kurven sowieso sehr risikoreich wäre.

Ein wunderschönes Warnschild

Dieses Schild steht nicht umsonst dort!


Die "Einheimischen" Biker, oder diejenigen, die meinen diesen Berg schon gut kennen, knallen trotzdem an allem vorbei, was sie in ihrem Wahn behindert. Muss man so sagen. Nicht das so etwas passiert wie im Sauerland, bei Sundern, die wunderschöne Strecke nach Arnsberg über den Sundener Berg ist am Wochenende und an Feiertagen für Motorradfahrer gesperrt.

2. Im Harz

Haus in St. Andreasberg Goslar Christel mit Ducati ST 3 S Reinhard mit Ducati




In guter Erinnerung geblieben ist uns auch das Städtchen Goslar. Von dort gings dann schon in unsere 2. Heimat, ins Sauerland, im speziellen nach Willingen. Und dort sind wir für einen Tag eine Ducati ST3 gefahren.

Von diesen Touren existieren keine Tourbeschreibungen, aber die Städtchen Hannoversch-Münden sowie Goslar sind uns in so guter Erinnerung geblieben, dass wir im Jahr 2011 einige Tage in Goslar waren und 2012 einige Tage in Hannoversch-Münden mit dem Motorrad unterwegs waren.

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